SternenparksDeutschland & ÖsterreichDE & AT

Was am Himmel wann zu sehen ist

Was Sie am Himmel sehen, hängt von der Jahreszeit ab. Hier steht, wann sich die Fahrt in einen Sternenpark besonders lohnt und was dann zu sehen ist.

Jänner/Januar

Quadrantiden um den 3./4.; lange Nächte, Wintersternbilder wie Orion und Stier

Februar–März

Zodiakallicht nach der Abenddämmerung im Westen, nur an sehr dunklen Orten

April

Lyriden um den 22.; Frühlingssternbilder, Galaxienhimmel im Löwen und in der Jungfrau

Mai–Juli

Kurze Nächte. Nördlich von etwa 48,5° Breite rund um die Sonnenwende keine astronomische Nacht

August

Perseiden um den 12./13.; Zentrum der Milchstraße abends im Süden

September–Oktober

Beste Milchstraßen-Abende, Zodiakallicht morgens im Osten, Orioniden um den 21. Oktober

November

Lange Nächte, Andromedagalaxie hoch im Süden, häufig Nebel in den Tälern

Dezember

Geminiden um den 14., der stärkste Strom des Jahres; längste Nächte

Termine der Meteorströme nach der International Meteor Organization (IMO). Ob der Mond stört, zeigt der Nachtplaner.

Milchstraße

Wann man die Milchstraße in DE und AT sieht

Die Milchstraße ist das ganze Jahr am Himmel, ihr hellster Teil aber nur im Sommer. Das Zentrum im Sternbild Schütze steht von Juni bis September am Südhorizont. In den Alpen ist es dort höher sichtbar als an der Nordsee, weil Sie weiter südlich stehen und der Dunst über den Bergen geringer ist.

Gute Bedingungen sind Neumond oder eine schmale Mondsichel, astronomische Nacht und ein freier Südhorizont. Die Augen brauchen etwa 20 bis 30 Minuten, bis sie sich an die Dunkelheit gewöhnt haben.

Alle Sternschnuppen-Termine

Bogenförmige Sternspuren über einem Feld mit einzelnem Baum
Langzeitbelichtung: der Himmel dreht sich um den Polarstern